FreiTAGebuch

Eine chaotische Woche liegt hinter mir. Alles ging auf und ab, meine Stimmung, meine Motivation, mein sportlicher Elan, meine Kalorienmenge und natürlich mein Gewicht. Am vergangenen Wochenende habe ich zwei Tage lang kein Ernährungstagebuch geführt. Tagsüber hielt sich das Essen im Rahmen, denke ich zumindest, aber abends dann nicht mehr. Trotz Fingerbeschäftigung mit Stricken hatte ich ausreichend Zeit, mir was Essbares in den Mund zu schieben. Warum nur habe ich auch immer wieder was Fettiges oder Zuckriges daheim bzw. lasse es mir von meinem Junior sogar gezielt mitbringen, wenn er zum Einkaufen geht? Muss meine Not erst wieder größer werden, damit ich konsequent bleibe?

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Langsam aber sicher läuft es wieder. Die kleineren Schritte bekommen mir sehr gut. Selbst meine sportlichen Ambitionen habe ich heruntergeschraubt. Ziel ist noch immer, die tägliche Bewegungseinheit zur Gewohnheit werden zu lassen, doch zunächst habe ich mir nur 3 Ergometer-Tage, einen Entspannungs- und einen „Große Gassirunde“-Tag (> 3 km) als Pflichtprogramm vorgenommen. Den Juli durch will ich das beibehalten, danach geht es einen Schritt weiter.

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Was ist dir wirklich wichtig?

„Wer lange glücklich sein will, muss sich oft verändern.“ – Konfuzius

Das Leben wieder genießen lernen, das klingt schön. Wenn es aber trotz aller Bemühungen einfach nicht klappen will, muss etwas anderes als die eigene Einstellung nicht stimmen, nämlich die äußeren Umstände. Und wenn einem das erst einmal bewusst ist, kann man auch etwas verändern. Allerdings nur, wenn man es auch wirklich möchte.

Was ist dir wirklich wichtig?

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Da bin ich wieder

Nun habe ich einige Wochen Blog-Pause hinter mir, in denen ich auch mehrere Tage verreist war: Ein Drei-Generationen-Urlaub (mit Mutter, Schwester und Sohn) an der Nordsee – und wir haben uns erstaunlich gut verstanden, sodass wir das nächstes Jahr wiederholen wollen.

Meine Probleme konnte ich noch nicht lösen, aber ich fühle mich etwas besser gewappnet und denke, ich schaffe es, mich davon nicht mehr so sehr aus der Bahn bringen zu lassen. Allerdings kostet es mich trotzdem mehr Kraft, meine Zielwege zu gehen. Umso wichtiger ist es, diese nicht zu steil oder geradlinig zu definieren.

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Nach reiflicher Überlegung habe ich beschlossen, eine Blogpause zu machen. Mir bedeutet das Bloggen und auch das Lesen eurer Beiträge eine Menge, aber es gibt mir derzeit zu viel Input und Inspiration, dass ich das Gefühl habe, meiner Gedanken und Ideen nicht mehr Herr werden zu können. Dazu kommen noch einige Probleme im Privatbereich. Ich benötige einfach Zeit, mal so gut es geht ab- und einen Gang zurückzuschalten, mich neu zu sortieren und meine eigene Linie zu finden.

Das Abnehmen und Sporteln werde ich weiter verfolgen, schon allein wegen meiner Gesundheit; vermutlich wird es aber nur sehr langsam voranschreiten. Ich werde mich nicht komplett vom Netz fernhalten, verfasse allerdings vorübergehend keine neuen Beiträge. Alles hat seine Zeit, und die kommt auf für Towanda wieder.

Bis bald also und ganz nach dem Motto von Paulchen Panther:
„Heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage!“

Eure Idgie

FreiTAGebuch – Motivation

Eigentlich müsste dieser Beitrag ja Restart 17&18/37 heißen. Aber es geht heute um mehr als das Durchstarten. Es geht um das Verlieren und Wiederaufstehen. Seit einigen Tagen fühle ich mich wie ein Loser. Ich kann mich bei Essen nicht beherrschen und auch beim Weintrinken nicht. Derzeit belasten mich so einige Probleme in meiner Ehe, eigentlich nichts Neues, aber ich spüre eine Veränderung in mir, in meinen Emotionen, und ich habe ein wenig Angst davor, wohin mich das Ganze führen könnte. Es soll keine Entschuldigung sein, kein Ausrede. Ich versuche es gleich Morgen erneut, meine Ziele zu verfolgen.
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