GeDANKEn zur Motivation

Mir ist diese Woche aufgefallen, dass trotz des tollen Wetters Viele mit der Motivation bzw. dem zu guten Appetit hadern. Mir geht es genauso und deshalb suche ich einen Weg, und sei es auch nur ein Trampelpfad (ich liebe Offroad eigentlich), der mich zurück auf meine Straße zum Ziel bringt. Rechts und links von mir lauern Löcher, Pfützen und Morast. Entweder werde ich unvorsichtig und werde länger aufgehalten, als mir lieb ist, unter Umständen sogar festgesetzt. Oder ich rüste mich entsprechend aus und überwinde die Herausforderungen. Am besten noch mit einem Lachen, denn eigentlich mag ich ja Unwegsamkeiten. Und hat man sie überwunden kann man sich so richtig schön auf die eigene Schulter klopfen. Wenn andere das nicht tun finde ich das durchaus gerechtfertigt.

Ich bin noch dabei, (m)eine Motivations-Übersicht zusammenzustellen. Demnächst in „diesem Theater“ …

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Vorerst möchte ich einige meiner Pfundsfreunde zitieren, deren Beiträge mich vergangene Woche animiert haben, wieder aktiv nach dem für mich passenden Rüstzeug zu suchen, um endlich wieder in die direkte Nähe meiner Straße zum Ziel zu kommen.

„Weniger bin ich mehr“ schreibt: […] sich selbst in einen heilsamen Schockzustand zu versetzen, indem er sich selbst in einem Video betrachtet. Ich habe mir das heute angetan und zittere immernoch. (Verlasst euch nicht auf euren Spiegel, euer Gehirn wandelt, was eure Augen sehen in ein süßliches “Istnochokay” um, um eure Nerven zu schonen. Beim Betrachten eines Videos versagt dieser Selbstschutz.)

Bei mir reichen da auch schon Fotos. Manchmal braucht man in der Tat den Schock, um sich zu verdeutlichen, wo man landet, wenn man jetzt aufgibt. Am besten gleich eine Ziel-Visualisierung dazu packen.

„Adipöses Leben“ schreibt: „Ich esse jetzt eine volle (zusätzliche) Mahlzeit!“ Es ist bei Hunger das Beste. Es ist besser als den Hunger auszuhalten und auf der Suche nach Auswegen vom Hunger sich selbst zu betrügen und dann alles hinzuwerfen.

Das halte ich auch für eine gute Maßnahme, solange man es nicht täglich macht, wie er auch selber schreibt. Hin und wieder eine Auszeit schadet nicht, denn nicht immer haben wir die Kraft diszipliniert zu bleiben. Dann lieber bewusst nachgeben und es sich dann auch gönnen.

„Dem Ralf sein Blog“ schreibt: Oder der volle Kalender wird als Vorwand genutzt um Dinge nicht zu machen, die einem gut täten. Stichwort Sport (gerade bei allen die gerne abnehmen wollen). “Ich würde ja gerne schwimmen/laufen/Radfahren ….gehen, aber ich habe dafür keine Zeit.” Komisch, dass wir aber immer Zeit für alles andere finden, was dann doch noch Platz im Kalender findet.

Wahre Worte. Vor allem im Internet verbringe ich regelmäßig zu viel Zeit. Die könnte ich für mich nutzen: mich mehr bewegen, bei einem Spaziergang an der frischen Luft entspannen, mir die Zeit nehmen, etwas leckeres und gesundes zu kochen, oder den Salat für den nächsten Tag zubereiten, damit ich ihn mittags sofort greifbar habe, wenn der Hunger schon groß ist.

„In 100 Tagen“ schreibt: Als ich angefangen habe zu planen wo ich hin will, wurde vieles in meinem Leben einfacher. Nicht immer sofort und in allen Momenten, aber es hat mir, geholfen einen Überblick zu bekommen. Was steht als nächstes an? Was habe ich schon erreicht? Bringt mich eine Entscheidung näher zu einem Ziel oder davon weg?

Das werde ich auch wieder machen. Ich liebe Planungen sowieso, warum nicht mal eine konkrete Planung für einen konkreten, überschaubaren Zeitraum , und sich danach für das Geleistete auch belohnen. Vielleicht beinhaltet die Planung aber schon genügend Dinge, die an sich Belohnungen sind. Für das eigene Wohlbefinden, zum Beispiel.

Ich danke euch Vieren für die tollen Anregungen, die für mich genau im richtigen Moment kamen. Das zeigt wieder, wie hilfreich das Bloggen und Austauschen doch sein kann, vom Spaß, den ich beim Lesen und Schreiben habe, mal abgesehen.

Viele Grüße, Eure Idgie

 

 

 

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Ein Gedanke zu “GeDANKEn zur Motivation

  1. Eine super Zusammenfassung. Das mit der Motivation ist manchmal schwierig, einen heilhaften Schockzustand habe ich bisher noch nicht beim betrachten meiner Bilder erlebt. Ich lasse mich sehr gerne fotografieren und fand mich auch mit +30 kg gut aussehend. Ich vermute die Strategie würde bei mir nicht klappen,… Allerdings merke ich beim Radfahren immer wie aktiv ich jetzt sein kann und das ist ein geiles Gefühl!

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