Über Arthrose, Zufriedenheit und Ernährung

weg

Ich arbeite an meinen Zielen und bin sehr zufrieden mit mir, auch wenn ich mich nicht überanstrenge. Wenn ich in Stress gerate, weiß ich, dass gerade meine Ernährung darunter leidet. Im Januar bin ich durchschnittlich 5244 Schritte pro Tag gelaufen, davon durchschnittlich 0,74 km pro Tag beim Spazierengehen. In der zweiten Monatshälfte gab es immer wieder faule Tage, wo ich mit unserem Hund nur um die Grüninsel bei uns um die Ecke gegangen bin, und diese Touren erfasse ich nicht, da ich dabei nur sehr wenig gehe. Beim Spaziergengehen sehr ich deutlichen Verbesserungsbedarf. Hoffentlich wird es bald wärmer, dann bin ich gleich viel motivierter, weitere Touren zu gehen.

Beim Orthopäden war ich auch diese Woche, meine Knie wurden geröntgt und auf Beweglichkeit getestet. Bis auf eine Bewegung ging es erstaunlich gut, was mich natürlich sehr freute. Aber die Röntgenbilder haben dann doch die bereits vermutete Arthrose bestätigt. Glücklicherweise bisher nur im Anfangsstadium. Ich sehe also noch die Chance, den jetzigen Zustand nicht zu verschlimmern und vielleicht sogar zu verbessern, auch wenn die Mediziner sagen, das ginge nicht. Arthrose ist nicht umkehrbar oder heilbar.

Interessant fand ich die Tatsache, dass die Gelenke bei Überbelastung sich selbst helfen wollen und dann Gewebe (ich glaube, Knorpel ist es) erzeugen, um sich zu stärken. Nur ist leider im Gelenk kein Platz für eine dickere Knorpelschicht, sodass sich das Gebilde dann am Gelenkrand absetzt, sozusagen Flachten bildet. Und genau die können bei bestimmten Bewegungen auch schmerzen. Bei mir sind die Flachten noch relativ klein. Aber die Knorpelschicht im Gelenk ist bereits angeraut – deshalb auch das Knirschen.

Bewegen soll ich mich aber trotzdem, das ist sogar das Wichtigste für das Gelenk. Natürlich möglichst ohne Belastung, also beim Schwimmen oder Radfahren. Außerdem habe ich schon einiges gelesen, dass man auch mit der richtigen Ernährung die Gelenke unterstützen kann, ja einige behaupten sogar, man könne die Arthrose damit in den Griff bekommen. Basische Ernährung ist hier das Zauberwort. Ich glaube daran, dass mein Körper sich zu helfen weiß, wenn ich ihn entsprechend unterstütze und auf ihn höre. Deshalb werde ich mich jetzt überwiegend basisch ernähren. Allerdings versage ich mir nicht alles: Meinen Espresso-Kaffee morgens und nachmittags möchte ich nicht missen, genauso wie einige Milchprodukte. Entspannte Zufriedenheit ist für einen gesunden Körper wichtig.

Ich habe mal eine Dokumentation über die letzten Jahre einer alten Frau gesehen, ich glaube sie wurde 102 Jahre alt. Ihr Credo war: Man müsse mit sich zufrieden sein und sein Leben genießen, allerdings tat sie das auf eine bescheidene Art. Sie arbeitete, erledigte den Haushalt, versorgte ihren Mann und ihre Kinder und tat das alles aus voller Überzeugung. Sie rauchte ihr Leben lang und trank regelmäßig Rotwein. Sie war zufrieden und strahlte das auch total aus. Die Frau hat mich sehr beeindruckt.

Zwei Links möchte ich euch noch geben. Ich habe in der vergangenen Woche interessante Berichte über Paleo-Ernährung und wieder einmal über Zucker gesehen. Gerade zum Thema Zucker frage ich mich, ob Erythrit und Xylit bzw. Xucker denn wirklich unschädlich sind. Das hat man ja damals auch vom Aspartam, und was es da sonst noch so an Süßstoffen gab, gesagt. Ich glaube, ich bleibe beim Rohrohrzucker, den aber nur in Maßen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s