Wer bin ich?

Nena

Diese Frau beeindruckt mich, auch wenn ich nicht alle ihre Einstellungen teile. Sie ist für mich das positive Beispiel, dass man schaffen kann, was man will. Man darf nur nicht aufgeben und sich nichts ausreden lassen. Nena hatte mehrere Zeiträume mit erfolglosen Jahren, in denen sie sich meiner Meinung nach dann auf der Suche nach sich selbst wiedergefunden hat. Heute habe ich den Eindruck, sie hat sich gefunden.

Und ja, ihr extrem vieles Lachen und auch so einige merkwürdige Reaktionen in der Öffentlichkeit (bei „The Voice of Germany“) nerven auch mich. Letzte Woche in der Sendung „Sing meinen Song“ hat sie mich aber „sehr abgeholt“, um es mit ihren früher oft verwendeten Worten auszudrücken. Ich wusste nicht viel über die Tiefpunkte ihres Lebens, und in dem Zusammenhang erkannte ich, wie treu Nena einfach sich selbst und ihrer Entwicklung geblieben ist. Sie hat immer gemacht, was sie wollte und hat gelernt, das Leben zu verarbeiten. Mit ihren Texten und ihrer Musik. Sie liebt sich selbst und dadurch ist sie auch offen für alle anderen Menschen und alles, was das Leben ihr bietet. Sie ruht in sich, hat sich gefunden und genießt ihr Leben. Egal, ob es anderen gefällt oder nicht.

Zwischendurch hat sie auch Werbeauftritte angenommen, hat eine demokratische Schule gegründet, in der die Kinder lernen, wann und was sie wollen – ob das funktioniert, weiß ich nicht, aber das herkömmliche Schulsystem lässt ja auch zu wünschen übrig -, lernte die Dynamische Meditation, machte Kinderlieder, spielte in Filmen mit, arbeitete als Synchronsprechern in diversen Kinderfilmen und ist jetzt wieder erfolgreich mit ihrer Musik.

Ihre letzten beiden Alben habe ich mir gekauft und bin beeindruckt von den meisten ihrer Texte. Sie inspirieren zum Nachdenken über das Leben und dessen Werte und über sich selbst. Genau das, was mich derzeit anspricht, denn ich befinde mich auch auf der Suche nach mir.

Wechseljahre oder Midlife-Crisis

Ich dachte immer, ich erlebe die oft so negativ klingenden Midlife-Crisis nicht – bei Frauen nennt man das ja die Wechseljahre … -, aber ich befürchte, ich stecke mittendrin. Ich suche mich. Weiß manchmal nicht, wer ich bin oder was ich will. Stecke fest in meinem Alltag und möchte am liebsten was ganz anderes. Aber das geht nicht. (Eigentlich will ich es ja nicht zu hundert Prozent, denn es gibt einiges, was ich an meinem Leben liebe – aber das könnte man ja in den neuen Alltag mitnehmen …) Ich frage mich, was will ich noch schaffen, was ist die Anstrengung wert? Wie viel Zeit habe ich noch? Rund um mich herum sterben Menschen. Meistens viel zu jung, unter 60. Und fast immer an Krebs. Da bekommt man schon ein bisschen Angst.

Weg-Athelhampton

Gesundheit und Zufriedenheit

Gesundheit ist mein erstes Ziel, das kenne ich. Das ist ja schon mal was, oder? Ich glaube, Zufriedenheit ist mein zweites Ziel. Und da wird es bei mir schon schwierig. Ich werde weiter daran arbeiten und dabei öfter die neuen Songs von Nena hören, mitsingen und teilweise auch mitschreien – sei es auch Frust, der heraus will, oder einfach aus Spaß und Freude. Es befreit und hilft.

Selbstfindung

Keine Angst, ich werde dieses Thema nur nebenbei erörtern, aber es gehört zu meinem Leben, meiner Veränderung, meinem Towanda.

Viele Grüße, Eure Idgie

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