Aufstehen

Wald-Weg-Gehen

Was für eine Woche, und noch schlimmer: das Wochenende!

Nein, mir geht es gut. Und die vergangene Zeit war auch toll. Nur ernährungstechnisch lief ich völlig neben der Spur. Ich aß viel zu viel, „gönnte“ mir regelmäßig etwas und bewegte mich kaum. Ein Wunder, dass ich nicht gleich im Bett geblieben bin. Aber dann hätte ich mir ja nichts „gönnen“ können.

Schon gestern Abend beschloss ich, wieder die Kurve zu kriegen (wie schon oft in diesem Jahr … ich langweile euch bestimmt schon damit). Bisher habe ich lediglich um die 5 Kilo abgenommen, und das ist mir eigentlich viel zu wenig für 4 Monate. Dabei bin ich ja selber schuld, denn ich bin diejenige, die immer wieder die Fünfe gerade sein lässt. Es gab schon sehr viele Ausnahmetage in diesem Jahr. Zu viele. Ich sollte lernen, diese Ausuferungen besser in meinen Alltag zu integrieren, damit sie normal werden – sowohl von der Häufigkeit wie auch vom Ausmaß her. Also jeden Tag wieder eine kleine Ausnahme, und zwar nicht immer in Form von Kalorienbomben oder ungesundem Zeugs, das meinem Körper sowieso kaum Nährstoffe bietet. (Ich werde dazu mal eine Liste erstellen, kann ja nicht schaden, Inspirationen zu Alternativen nachlesen zu können.)

Ausnahmetage …

Letzte Woche wurde ich mehrmals verführt. Nicht was ihr denkt … Einmal vom Kollegen, der seinen Abschied mit bayerischen Leckereien feierte, dann von meinem Sohn, der mir abends einen Döner mitbrachte und von meinem Mann, der bei seinem Einkauf Leberwurst und Rotwein kaufte – beides Dinge, die ich noch immer zu gerne mag und deshalb so gut wie nie daheim habe. Und da war irgendwie alles egal. Am Wochenende aß ich dann auch noch leckeren Kirsch-Streuselkuchen, und davon natürlich nicht nur ein Stück … Wofür ich mich damit belohnen wollte? Keine Ahnung. Vielleicht war es auch eher die „Ist doch jetzt eh egal“-Einstellung. „Da kommt es ja nicht mehr drauf an“ …

Schluss damit! Zeit, mich mal wieder selbst zu überlisten bzw. die Problemverursacher weitestgehend zu eliminieren oder zu beschränken. Wenn ich das für ein paar Tage durchhalte, bin ich schon wieder so zufrieden mit mir, dass aus dem Überlisten Überzeugung wird.

… gibt es nicht

Wie las ich erst neulich irgendwo im Web? Es gibt keine Ausnahmezustände, die reden wir uns nur ein. Ausnahmen sind unser Leben und verfolgen uns ständig, man muss ihnen nur richtig begegnen. Das bedeutet, an ihnen zu wachsen. Und wenn das nicht gleich klappt, versucht man es immer wieder und wieder und wieder. So lange, bis der Erfolg sich einstellt. Es gibt kein Aufgeben, es gibt kein Versagen! Schon Babys stehen wieder auf, wenn sie hinfallen, versuchen immer wieder, ihre Schritte zu gehen und schaffen es mit viel Beharrlichkeit. Die einen früher, die anderen später. Die einen mit weniger Aufwand, die anderen mit mehr. Jeder kommt ans Ziel. Man muss es nur wollen und sich nicht entmutigen lassen, nicht von anderen und erst recht nicht von sich selbst.

Steh auf!

Ein Lied, das ich vor Jahrzehnten das erste Mal gehört hatte und das mich bereits damals sehr motivierte. Wobei weiß ich heute gar nicht mehr, aber irgendwie fühlte ich mich zu jener Zeit davon sehr angesprochen. Ich erinnere mich noch, wie ich eine bestimmte Straße entlang fuhr und den Song voll aufgedreht hatte. Leider finde ich ihn nicht im Netz, deshalb hier ein paar Zeilen aus dem Lied von Peter Maffay, die ich immer besonders laut mitgesungen hatte:

„[…] Sag niemals nie und dass nichts mehr geht. […] Gib dich nicht auf vor dem Hoffnungslauf, fährst du dem Feld noch so weit hinterher. Steckst du auch tief bis zum Hals im Dreck, stell dich deinem Schatten und spring drüber hinweg!

Steh auf und wach auf, denn die Uhr dreht sich weiter, die Zeit vergeht.

[…] Du musst bis an deine Grenzen gehen, dann wirst du fast unbesiegbar sein. Dann hast du die Kraft, um wieder aufzustehen. […]“

 

Heute bin ich schon ein wenig aufgestanden und habe einen langen Spaziergang gemacht. Aber ich stehe noch mehr auf. Towanda!

Eure Idgie wünscht euch (und sich *grins*) eine tolle kurze Woche.

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