Am Rand des Flusses

Unbenannt

Es ist schon ein Kreuz mit dem Abnehmen. Oder der Disziplin. Oder der Motivation. Oder allem gleichzeitig.

Da schreibe ich in den letzten Wochen so viel zu den Themen Durchhalten und Nichtaufgeben und schaffe es selber nicht so richtig. Ich glaube, ich bin an genau dem Punkt, wie vor rund zehn Jahren, als ich nach einer langen Zeit bei Weight Watchers dachte, ich könne das Programm alleine fortführen. Für immer, plante ich damals. Tja, was daraus geworden ist, habt ihr ja schon mitbekommen. Aber so weit will ich es dieses Mal nicht kommen lassen.

Wenn ich mir meine Zahlen so ansehen, geht es mit meinem Gewicht seit rund drei Monaten nicht mehr bergab. Heute wieder 104,5 kg … Ich hangele mich von Woche zu Woche, habe das Gefühl richtig und nicht zu viel zu essen, und doch geht es nicht voran. Eigentlich weiß ich es ja auch besser: Die Tage, die das Ganze ruinieren, sind einfach zu viele geworden. genauso wie die kleinen Ausnahmen. Seit Tagen bin ich auch zu faul zum Kochen, dadurch sinkt mein Gemüsekonsum.

Was tun?

Eigentlich hilft nur ein Plan und Disziplin, um wieder in die Mitte des Flusses zu gelangen.

  • jeden Tag mindestens 1 km mit dem Hund spazieren gehen
  • nachmittags bei einem kleinen Snack kurz entspannen
  • abends kochen (mit viel Gemüse)
  • Kaloriengrenze an keinem Tag überschreiten

Ich glaube, das reicht erst einmal. Bis zum übernächsten Wochenende werde ich das durchziehen. Dann haben wir eine Jugend-Kart-Veranstaltung durchzuführen, sodass der Alltag pausieren muss.

 

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6 Gedanken zu “Am Rand des Flusses

  1. Ach ich versteh dich. Mein liebster stand eben auf der Waage und freut sich über 300g. Bei 110 kilo. Ich wollt ihm die Freude nicht nehmen. Ich hab 4 Nächte Nachtdienst gehabt und das Gefühl mindestens 5kilo wieder drauf zu haben Zuviel gegessen. Kleine Ziele :heute mit dem Rad zum Sport. Gemüsepfanne kochen mich über den Garten freuen. Morgen? Egal. Heute ist das Ziel. Liebe grüße Katrin

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  2. Bei mir ist gerade auch schwierig, ich glaube wir müssen uns eine Grenze setzen die wir akzeptieren, die Akzeptanz der Grenze ist wichtig, selbst wenn dieser Strich zu weit gezogen ist um optimal am Gewicht zu arbeiten… Viel Erfolg weiterhin, fühl dich unterstützt durch deinen Fan.

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    1. Vielen Dank! Du könntest Recht haben. So ähnlich habe ich es mir heute überlegt, erstmal in kleinen Schritten weiter. Ich muss mal über eine akzeptable Grenze nachdenken, mit der ich auch gut klarkomme. Gute Idee!

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  3. Step by step… jeden Tag neu.. manchmal geht es gut und ich esse nicht zuviel Kohlehydrate abends..doof und schwer ist mein „Programm“ das sagt.. oh oh.. wenn du nicht richtig isst wirst du krank ( wurde als Kind immer zu mir gesagt). tja..
    Wenn mein Verstand das innere Kind in Schach halten kann, gehts… wenn das aber schreit… : Nein ! Ich will meeeehr… es ist so lecker und erhält mich gesund.. dann wirds schwer.. seufz…
    Abendliche Grüße
    S.

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  4. Das denke ich auch, man sollte nicht soweit im Voraus planen sondern immer in kleinen Schritten 🙂 und aufjedenfall immer die kleinen positiven Sachen von jedem Tag ziehen 🙂

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  5. Das es irgendwann mal langsamer weitergeht, ist von daher normal, dass die meisten (ich eingeschlossen ) ihr Aktivitätspensum nicht erhöhen. Während man mit hohem Gewicht noch recht viele Kalorien verbrennt, wenn man z.B. 10000 Schritte läuft, muss man mit weniger Gewicht nun schon 15 Tsd. oder 20 Tsd. laufen um die gleiche Kalorienzahl zu verbrennen.

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