Adipositas aufgeteilt

In der vergangenen Woche bin ich laut meiner Wiege-App vom Adipositas-Bereich III in den Bereich II gekommen. Auch wenn mich diese Kategorien bisher nicht wirklich interessiert haben – was helfen einem schon die Einteilungen der Mediziner, schließlich ist es für einen selbst doch nicht entscheidend, ob man Typ II oder III ist, denn zu viel auf die Waage bringt man eh (noch) und fühlt sich entsprechend. Und doch wurde es für mich vor wenigen Wochen zu einem kleinen ungeplanten Zwischenziel, als auf dem Display die Linie zwischen den beiden Eingruppierungen erschien.

Was bedeuten diese Bereiche überhaupt?

Laut Deutscher Adipositas Gesellschaft  gibt es folgende Übergewichts-Einteilung:

Adipositas

Definiert wird Adipositas als eine über das Normalmaß hinausgehende Vermehrung des Körperfetts. Berechnungsrundlage ist der BMI (Gewicht geteilt durch die quadrierte Körpergröße). Normalgewichtig ist jeder, der einen BMI zwischen 18,5 und 24,9 hat.

Wie berechne ich mein Normalgewicht?

Körpergröße zum Quadrat mit 25 multiplizieren.

Beispiel: 1,60 m * 1,60 m * 25 = 64 kg

AdipositasRisiken

Neben dem BMI soll aber auch die Fettverteilung für das Krankheitsrisiko ausschlaggebend sein, also ob der Fettleibige ein Apfel- oder ein Birnentyp ist. Zur Bestimmung misst man den Taillenumfang: Für Frauen steigt das Riskio ab 88 cm (auf einigen Webseiten ist hier auch schon ab 80 cm die Rede), bei Männern ab 102 cm. Die Folgen von Adipositas beschreibt die Medizin als Metabolisches Syndrom (siehe Folgeschäden). Hier ist es ähnlich, wie bei vielen anderen Körperfunktionen (z.B. Gelenkverschleiß, Leberschädigung): Der Körper kompensiert die Schäden lange Zeit unbemerkt und wenn das Fass sozusagen voll ist, läuft es über und die Beschwerden oder auch gleich schwerwiegende Krankheiten stellen sich ein.

Folgeschäden

Diabetes und Arteriosklerose, was wiederum zu Herzproblemen bis hin zum Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenschäden u.a. führen kann. Ich will auf die Folgeschäden nicht im Detail eingehen, das würde den Rahmen dieser Übersicht sprengen. Ich glaube, jeder kann sich vorstellen, dass keine dieser Erkrankungen nur ein leichtes Übel ist.

Vorbeugung

Wichtiger ist es zu wissen, wie ich vorbeugen kann. Hauptsächlich natürlich durch gesunde Ernährung und Bewegung. Meiner Meinung nach nimmt man am besten durch eine ausgewogene, kalorienreduzierte Ernährung ab, die laut Wissenschaftlern zu rund 80% am Erfolg teilhaben soll. 20% der Abnahme machen Sport und Bewegung aus, für einen gesunden Körper ist Bewegung aber sicherlich noch viel wertvoller. Ich denke, sobald man sich fit genug für Sport fühlt, sollte man ihn auch ausführen und nach und nach steigern.

Aber ich weiß, wie schwer das ist, vom Stubenhocker zum Sportler zu werden. Ich mühe mich noch immer damit ab, bin aber zuversichtlich, dass auch ich es schaffen werde, Bewegung zu mögen.

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