FreiTAGebuch

Das tut mal wieder gut, und das nicht nur der Psyche: Knapp 1 Kilo ist runter und ich steuere jetzt knallhart darauf zu, den dreistelligen Bereich auf der Waage hinter mir zu lassen. Towanda!

Um meine Motivation wieder hervorzukitzeln, nahm ich ein paar kleine Veränderungen vor. Mein Alltag war schon zu eingeschliffen – wenn auch gesünder als früher -, und da tut ein wenig Unruhe ganz gut. Nach den vergangenen zwei Wochen fühle ich mich deutlich besser und kann aus meinen Erfahrungen auch einen neuen, alltagstauglichen Plan zusammenstellen, der mich zu mehr Bewegung bringt.

Ernährungs-Kontrolle

Zunächst einmal habe ich mich bei myfitnesspal angemeldet. Nach meiner Dateneingabe spuckte die App auch schon meine Tageskalorien (passend zum Abnehmziel) aus: 1700 kcal. Ich benutzte das Ernährungs- und Sporttagebuch genau einen Tag lang, dann entschied ich mich, doch bei meiner bisherigen App von fddb zu bleiben. Die Eingaben dauerten mir einfach zu lang und die Übersichtlichkeit ließ auch zu wünschen übrig. Bei fddb hatte ich bisher meinen aktuellen Grundumsatz aktiv geschaltet und wusste, dass ich am besten abnehme, wenn ich zwischen 60% und 70% davon bleibe, also bei ungefähr 1700 kcal.

Aber …

Den Puffer bis zu 100% habe ich immer öfter aufgebraucht. Die Psyche war zufrieden – ich aß ja nicht zu viel.

Aber …

Morgens nach dem Wiegen jammerte meine Psyche regelmäßig. Auch wenn ich sie schnell besänftigen konnte, die Gesamtstimmung war nicht mehr zufriedenstellend.

Also änderte ich die Einstellung auf 1700 kcal. Und, was soll ich sagen? Sobald ich mich den hundert Prozent nähere, die ja dann auch noch leuchtend Rot werden, schaue ich mehr darauf, was ich esse und ich beginne sogar noch zu sporteln, um ein paar Kalorien mehr zur Verfügung zu haben.

Auch wenn das System das alte geblieben ist, die visuelle Veränderung durch die App-Darstellung hilft, mich wieder mehr zu disziplinieren.

Bewegung

Eigentlich verliefen die vergangenen zwei Wochen schon recht gut. An meinen arbeitsfreien Tagen wurde ich sogar richtiggehend sportlich aktiv. Zwei Mal schaffte ich über 10000 Schritte, für mich eine Premiere. Aber sobald die Arbeit wieder losging, wurde es schwieriger, mich aufzuraffen.

Natürlich wollte ich wieder alles auf einmal: Ergometer-Training, Muskelaufbau durch Krafttraining und Gymnastik daheim, längere Spaziergänge. Wenn ich aber um halb 5 aufstehe, einen Dreiviertel-Arbeitstag plus gut einer Stunde Fahrerei hinter mir habe, fällt es mir echt schwer, zwischen Schreibtischstuhl und Couch noch aktiv zu werden.

Diese Woche hat mein Sohn, da er kaum noch Schule hatte, die Mittags-Gassirunde immer schon erledigt. Die nächsten sechs Wochen wird sich das aber wohl wieder ändern, da er erfahrungsgemäß mittags noch schlafen wird, wenn ich heimkomme. Zusätzlich zum Mittagsspaziergang werde ich dann im Wechsel einen Tag Radeln und den anderen Tag Muskelaufbau betreiben. Ich denke, das ist realistisch und auch nicht zu anstrengend … für den Anfang.

Entspannung

Ein Chill-Day pro Woche tut mir richtig gut und schadete bisher auch nicht. Ich lasse mich da nicht gehen, kontrolliere mich aber auch nicht. Keine Fitness-Uhr, keine Kalorienzählerei, Sport nur, wenn ich mag. Das werde ich jetzt beibehalten. Einen Tag lang nur das tun, was mir in den Sinn kommt. Ein Tag, an dem ich in mich hineinhöre und -fühle, abseits von allen Vorschriften und Regeln (soweit es geht …). Vielleicht beginne ich sogar noch mit Entspannungsübungen. Vor habe ich das ja schon länger.

Chillen

Nun aber genug von meinem Abnehm-Alltag. Habt ein tolles Wochenende und sammelt viele Kilometer bei der Pokémon-Jagd. Ich werde es nachher auch mal ausprobieren, wenn mein Junior mich lässt.

Bis bald und liebe Grüße, Eure Idgie

 

P.S.: Übrigens, ich bin seit kurzem auch bei Facebook zu finden. Da poste ich kleine Zwischenberichte und falls ich interessante Beiträge entdecke, teile ich sie dort ebenfalls.

 

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2 Gedanken zu “FreiTAGebuch

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