Erste Erfahrungen mit der Insulin-Trennkost (SiS)

sis

Seit knapp einer Woche ernähre ich mich nun in groben Zügen (also ohne die exakten Tagespläne des Buches zu beachten) nach der Insulin-Trennkost, die wohl auch der Schlank im Schlaf Diät (SiS) entspricht. Wobei ich mich mit SiS direkt nicht befasst habe. Mich haben ja meine Hormon-Recherchen davon überzeugt, dass der Körper zu bestimmten Tageszeiten bestimmt Nährstoffe schlechter oder besser verwerten kann.

Das bedeutet: Ich esse vormittags überwiegend Kohlenhydrate und kaum Eiweiß (also kein Käsebrot mehr …), mittags Mischkost mit ungefähr gleichem Anteil an Eiweiß und Kohlenhydraten, und abends gibt es dann nur noch Eiweißlastiges. Aber davon habe ich ja schon letzte Woche geschrieben.

Nun meine ersten Erfahrungen:

Nach drei Tagen – ein Kilo war runter – bedankt sich mein Körper mit Durchfall. Ich zweifelte am gesunden Aspekt dieser Insulin-Trennkost und in meinem Kopf geisterte permanent ein: „Das Kilo hätte ich auch mit normaler Kost abgenommen, da ich mich ja an meine Kalorien gehalten habe.“

Trotzdem entschied ich mich, noch zwei bis drei Tage weiter zu machen. Vielleicht muss sich mein Körper nur an die neue Makronährstoffverteilung gewöhnen. Aber eines änderte ich: Ich esse jetzt wieder mehr als drei Mahlzeiten am Tag, meistens am Nachmittag eine Zwischenmahlzeit.

Es ist sicherlich gut für den Körper, zu bestimmten Tageszeiten die Nährstofflast zu verändern, aber die Portionen sind mir viel zu groß und trotzdem hielt ich kaum die 5 Stunden Pause aus. Im Schnitt knurrt mir nach 3 bis spätestens 4 Stunden der Magen. Das bedeutet, mein Körper verbrennt zu dem Zeitpunkt eh kein Fett, weil das ausgeschüttete Hunger-Hormon Ghrelin den Vorgang unterbindet. Also esse ich dann auch was.

Zwischenmahlzeiten angepasst an die Insulin-Trennkost:

Obst und Gemüse geht ja fast immer, wobei man nur darauf achten muss, dass Bananen und Weintrauben eher in Richtung Kohlenhydrate-Snack gehen, genauso wie saure Äpfel, wenn ich da richtig informiert bin.

Vormittägliche Kohlenhydrat-Snacks sind kein Problem. Da zählt fast alles herkömmlich Süße dazu und natürlich Müsliriegel.

Und was wären Eiweißsnacks für den Nachmittag, zum Kaffee sozusagen?  Nüsse, Beeren-Quark oder -Skyr, Protein-Riegel. Natürlich gibt es noch mehr Lowcarb-Snacks (Eier oder Käse pur usw.), aber die würden mir nachmittags zum Kaffee nicht schmecken.

Mein Wochen-Resümee:

Ich werde an den meisten Tagen diese Ernährungsform beibehalten, da sich meine Verdauungsprobleme von Tag Drei ganz schnell wieder normalisierten. Ich habe nach 6 Tagen 1,4 kg abgenommen, und das motiviert mich doch sehr. Vor allem nach dem Stillstand der letzten Wochen. Im Schnitt ging mein Gewicht alle zwei Tage runter. Wenn es so weitergeht, hat sich die Umstellung schon gelohnt. Und schwierig ist es auch nicht, denn ich esse noch immer, was ich möchte. Lediglich den Zeitpunkt behalte ich im Blick.

 

Morgen Abend gibt es allerdings einen DVD-Abend, und da werde ich mir auch Chips und Wein (also massig Kohlenhydrate am Abend) erlauben. Mal sehen, wie sich so ein Tag auswirkt.

Nächste Woche geht’s wieder ins Büro, da muss ich zusehen, wie ich meine Mahlzeiteneinteilung vornehme. Ich denke, ich werde kurz vor Mittag eine Zwischenmahlzeit zu mir nehmen, dann zu einem späteren Zeitpunkt Mittagessen (gegen 14 Uhr), nachmittags nichts und dafür etwas früher zu Abend essen. So müsste ich meine Arbeitstage gut rumkriegen.

 

 

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