Verfluchtes Internet …

… oder doch ein Segen?

Ich kann es nicht sagen, denn einerseits fluche ich so manches Mal darüber, wie viel Zeit mir durch das Online-Sein verloren geht (auch wenn es Spaß gemacht hat) und ich zweifele auch immer mehr daran, ob die vielen Ideen, die mir dort begegnen, wirklich gut für mich sind (ich möchte so vieles davon nachmachen und übersehe oder vergesse dabei sogar, was ICH wirklich tun möchte), andererseits liebe ich es, auf fast jede Frage eine Antwort und zu jedem Thema interessante Berichte zu finden.

medien-frau

Und wie ist das mit dem Fernsehen?

Ich liebe Serien. Nicht alle, aber so einige. Wenn es mich einmal gepackt hat,  schaue ich mir davon auch jede Folge an. Thematisch bevorzuge ich einige ausgewählte Krimireihen, Horror und Mystery und auch solche mit Humor (der mir gefällt). Ich bin dazu übergegangen, bei den mich wirklich faszinierenden Serien die DVD-Boxen zu kaufen, um nicht auch noch Zeit mit dämlicher Werbung  zu vergeuden. Außerdem stört Werbung nur die Stimmung … Und wenn ich dann erstmal vor der Mattscheibe sitze, vergehen gleich ein paar Stunden, denn bei einer Folge bleibt es selten. aber ich schweife ab. Eigentlich wollte ich ja beim Fernsehprogramm bleiben.

Doch vorher noch ein paar Worte zur Werbung. Ich war felsenfest davon überzeugt, auf Werbung nicht zu reagieren. Aber mein Unterbewusstsein wusste das wohl nicht. Ich lief doch letztens tatsächlich durch den Aldi und suchte nach Kinder Pingui, weil ich dank der Werbung, bei der ich noch so vor mich hin dachte: „Den habe ich ja auch schon eeewig nicht mehr gegessen“, nur noch an dieses kalorienhaltige, zuckrige, süße, kühle und irgendwie doch leckere Naschwerk denken konnte. Ich war überzeugt davon, der Aldi hätte das im Sortiment. Irrtum. Einige Tage später (im nächsten Geschäft) stand ich vor dem Kühlregal und schaute mir die rot-weiße Verpackung an. Mehr nicht. Nur gucken, nicht anfassen. Geschaut wird nur mit den Augen. So blieben meine Hände auch schön am Einkaufwagen. Ich dachte, ich hätte es überwunden, aber beim nachfolgenden Einkauf, inzwischen war mehr als eine Woche seit der gesehenen Werbung vergangen, umkreisten mich sofort Gedanken wie: „Jetzt einen Moment für mich …“ Kurzum: Ich gab auf, mein Unterbewusstsein gewann. Scheiß Werbung! Sorry. Genossen habe ich die Pinguis trotzdem und seitdem ist es wieder gut. Ich gehe beim Einkauf ohne Probleme an all den ungesunden Kalorienbomben vorbei und gönne mir nur hin und wieder und dann ganz gezielt etwas. Gemein finde ich allerdings, dass es die Dinger immer im Vierer-Pack gibt. Statt 30 sind das gleich 120 g und summa summarum knapp 40 g Zucker und knapp 36 g Fett.

Nun noch zu einem anderen TV-Vorkommnis bei mir daheim:

Ich surfe da also im vergangenen Monat so durchs Programm und bleibe bei einer Doku auf einem der Nachrichtensender hängen. Unten im Bild läuft der Newsticker. Und plötzlich erfasst mein Geist, was meine Sehnerven ganz beiläufig weitergeleitet hatten: Die Bundesregierung rät dazu, sich einen Notvorrat anzulegen.

Mein erster Gedanke: Was habe ich verpasst? Akute Kriegs- oder Terrorgefahr für Deutschland? …

Also das Handy gezückt und das Internet gefragt. Ich entspannte mich ziemlich schnell, und hier war ich wieder einmal dankbar für das world wide web. Ich ärgerte mich nur noch darüber, wie ein Nachrichtensender so eine Zeile bringen konnte, die die Hintergründe völlig außen vor ließ.

Stromausfall vorbeugen

Nun gut, ein wenig wachgerüttelt hat mich die Schrecksekunde schon. Ich habe mir zwar keinen 30-Tage-Notvorrat für vier Zwei- und einen Vierbeiner angelegt, aber ich machte mir Gedanken über die Folgen eines eventuell mehrere Tage dauernden Stromausfalls. Wir haben nicht einmal eine ordentliche Taschenlampe im Haus … Hier besteht in der Tat ein wenig Handlungsbedarf. Den letzten längeren Stromausfall hatten wir vor rund 2 Jahren. Angenehm war das nicht und es wurde auch sehr schnell ziemlich kalt im Haus, obwohl wir einen separaten Ofen im Wohnzimmer stehen haben. Aber der schaffte es nicht, das komplette Haus aufzuheizen. Gut war natürlich, dass das Ganze unter der Woche geschah, sodass wir uns in Schule und Büro/Werkstatt aufwärmen konnten. Aber schon allein das kalte Wasser war echt grausig. Gedanklich hatte ich mich schon auf Schwimmbadbesuch eingestellt, aber dann floss der Strom wieder.

Ich muss unbedingt mal eine Stromausfall-Notfallkiste anlegen. Es gibt übrigens auch so ganz goldige Minigrills mit integrierten USB-Anschlüssen zur Geräteaufladung. Allerdings ist mir der Preis doch ein wenig zu hoch, um so ein Gerät nur für den Notfall anzuschaffen. Aber für Jemanden, der vielleicht sowieso öfter in der Natur unterwegs ist und das Campen liebt … Eine Solar-Powerbank haben wir jetzt aber ins Auge gefasst. Die leistet auch unterwegs gute Dienste, besonders auf Reisen. Und umweltfreundlich ist sie obendrein. Und stromsparend.

Aber für heute genug von meinem Alltags-Kram-Rückblick. Macht’s gut und bis bald,

Eure Idgie

 

Advertisements

Ein Gedanke zu “Verfluchtes Internet …

  1. Man kann Onlinesein prima mit Seriengucken verbinden! Dann hat man auch keine Werbeunterbrechungen und ein Jahr Amazon Prime kostet nicht viel mehr als eine Staffelbox irgend einer Serie. 😀 (auf dem Fernseher oder Tablett kann man das auch schauen)
    Ich vermisse außer Arte und DMX keinen Sender, seit ich kein normales Fernsehen mehr schaue. Und die beiden Sender gibt´s ja auch in der Mediathek.

    Einen Notvorrat an Essen habe ich nicht … außer Erdnussbutter. Ich habe zwei Pötte davon. Das muss für die große Krise reichen!

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s