Noch 88 Tage bis Weihnachten

Nun haben wir bald Oktober …

Aber was tat sich bei mir noch so im August?

Also eins hatte ich davor noch nicht gekannt: Einen Fressanfall beim Käse. Im Nachhinein kann ich es selber nicht fassen, aber als der Käse da so hübsch Scheibchen an Scheibchen vor mir lag …

Na, egal. Es war eine Ausnahmemahlzeit.

Liegengebliebenes …nahen1

Da ich mir ja für die restlichen Monate dieses Jahres vorgenommen habe, auszusortieren und weiterzugeben und überhaupt alles liegengebliebene Angefangene zuende zu bringen, überwand ich mich einen Sonntagmittag endlich, all die gesammelten, glücklicherweise viel zu groß gewordenen Tops und T-Shirts enger zu nähen. Besonders schön ist meine Arbeit nicht geworden, aber von außen betrachtet ganz passabel. Und wie es von links aussieht ist ja egal. Irgendwie höre ich gerade meine Mutter: außen „hui“ und innen „pfui“.

nahen2
Weil ich ganz nach dem Motto „Gar kein Fädchen – faules Mädchen“ (abgewandelte Version der Überlieferung eines weisen Spruches) den Stoff nur und mit so wenig Nadeln wie möglich abgesteckt hatte, dauerte die ganze Aktion dann auch gar nicht lange. Und jetzt bin ich froh, den Stapel Kleidungsstücke aus dem Wohnzimmer und wieder etwas mehr Garderobe im Schrank zu haben.

Das Lustige während meiner Näh-Session war aber mein Hund. Vor jedem Nähvorgang probierte ich das abgesteckte Shirt an, zog danach mein Tages-Outfit wieder an und begann mit der Arbeit. Das wiederholte sich mehrmals an diesem Nachmittag, und jedes Mal, wenn ich mich umgezogen hatte, rannte mein Hund schon in den Flur, wo Geschirr und Leine liegen, und wartete freudig wedelnd darauf, dass ich mit ihm eine Runde drehte. Nachdem sich das Spiel einige Male wiederholt hatte, fiel mir auch ein, wieso er sich jedes Mal auf einen Spaziergang freute. Ich ziehe mich eigentlich jedes Mal um, bevor ich mit ihm rausgehe, entweder, weil ich in Büro-Klamotten nicht in Feld und Flur herumlaufen will, oder weil ich daheim die unmöglichsten, aber bequemsten Klamotten trage, mit denen ich mich selbst im Wald nur ungern sehen lasse. Vorher war mir das gar nicht so bewusst, aber mein Hundchen wusste sofort Bescheid. Hoffentlich ist er jetzt nicht zu enttäuscht oder gar verwirrt, weil ich nicht mit ihm raus bin.

… erledigen

In den letzten Wochen habe ich auch einiges an Kleidung verkauft und gespendet, ebenso einen ganzen Berg Bücher. Ich war übrigens sehr verwundert, wie viel Platz sich im öffentlichen Bücherschrank fand. Früher war der immer rappelvoll. Na, um so besser für mich.

Mein Wohnzimmer wird ordentlicher, und auch in meinem Kopf habe ich das Gefühl, wieder mehr Raum zu spüren. Aber noch beginne ich nichts Neues. Die nächsten Sortier-Aktionen warten noch: Gesellschaftsspiele und Kinderspielzeug. Danach meine hunderttausend Kisten mit Weihnachtsdeko, Krimkrams und anderen, längst vergessenen und verstaubten Dinge aller Art. Wenn ich am Ball bleibe müsste ich eigentlich bis zum Jahresende den Rest schaffen. Wäre doch gelacht, wenn ich nicht wieder mehr Luft und Platz gewinnen kann.

Ach … ihr braucht nicht zufällig ein paar Christbaumkugeln?

 

 

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