Gedanken am ersten Tag des neuen Jahres

Das neue Jahr beginnt und Viele nehmen sich etwas vor, das sie verändern, verbessern möchten. Ich denke noch immer darüber nach, wie ich weitermache: Vorsätze und Ziele definieren, Gewohnheiten aufbauen oder einfach nur leben? Leben mit den Gefahren des „auf der Stelle Tretens“. Aber wäre das wirklich so schlimm? An sich nicht. Nur wenn ich etwas erreichen möchte, dann komme ich so nicht voran.

Habt ihr Eure Zielsetzung für 2017 schon klar vor Augen? Ich werde mir heute noch mal Zeit dafür nehmen, meinen Weg genauer auszumalen. Einfach nur „Ich will weiter abnehmen“ reicht da nicht.

Überall in den Medien wird man mit guten Vorsätzen bombardiert. Auch in Facebook-Gruppen, im Freundeskreis usw. liest und hört man heute schon die ersten Vorsatz-Erfüllungen, gerade im sportlichen Bereich. Ich frage mich, wie viele ihre Vorsätze zu Gewohnheiten und somit zu einem Teil ihres Lebens werden lassen können. Wie viele die Veränderung wirklich wollen. Ich selbst spüre noch immer ein gewisses Ausgelaugtsein in mir, mir fehlt es deutlich an Motivation, gleich heute loszulegen.

Vorhin habe ich zunächst einmal einige Newsletter abbestellt, einige FB-Gruppen verlassen. Die Dinge, die dort gepostet werden, motivieren mich nicht. Im Gegenteil, sie kosten mich Zeit und manchmal auch Nerven. Also weg damit!

Auch in meiner Umgebung habe ich aufgeräumt. Einiges habe ich gespendet und einiges wanderte in den Müll. Mein kleines Heim-Büro ist aufgeräumt, die Ablage erledigt. Es fühlt sich gut an, nichts mehr vor sich herzuschieben. Der Alltag bringt immer genug Routine-Aufgaben, wie schon in den letzten Jahren.

Um zum Thema Gedanken zurückzukommen: Ich gebe zu, dass ich immer mal wieder einen dieser bescheuerten Tests mit Profilanalyse bei Facebook mache. Seltenst poste ich das Ergebnis dazu, zumal viele ja einfach per Zufall entstehen. Aber hin und wieder ist es schon verwunderlich, wie gut das Ergebnis das Selbstbild und die eigene Stimmung trifft. Da kam bei mir letztens, ich sei eine Träumerin, eine Macherin und Denkerin; Sonnenschein gemischt mit einem kleinen Wirbelsturm; verrückt aber bezaubernd und nichts könne mein inneres Feuer löschen.

Klingt doch richtig gut, oder? Das könnte ich glatt als Leitspruch für 2017 nehmen.

Gleich lese ich mir doch mal mein Jahreshoroskop durch, das mir in die Mailbox geflattert kam, auch wenn ich sowas seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr getan habe. Der erste Absatz klingt gut: „Die Sonne scheint mitten ins Herz, beruflich und privat entwickelt es sich in die gewünschte Richtung, usw.“ Ich glaube nicht wirklich an Horoskope, aber ein positiver, motivierender Text tut mir gerade sehr gut. So stabilisieren sich die Glaubenssätze, und wenn sie erst einmal gefestigt sind, tun sie auch ihre Wirkung.

Lasst das neue Jahr geruhsam angehen, sortiert Euch und übereilt nichts. Dann wird es bestimmt ein gutes Jahr!
Ich wünsche uns, dass sich Träume erfüllen, neue hinzukommen und einige alte noch erhalten bleiben!
Viel Erfolg bei allem, was Ihr vorhabt und niemals aufgeben!

TOWANDA !!!

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4 Gedanken zu “Gedanken am ersten Tag des neuen Jahres

    1. Hallo Marc,
      vielen Dank!,
      Mein Problem ist ja nicht, ein Ziel zu finden, sondern die Frage, ob es für mich sinnvoll ist, Ziele konkret zu definieren. Im letzten halben Jahr hat das nicht mehr funktioniert.
      Bin aber gestern zu dem Schluss gekommen, mir doch eines zu setzen. Werde ich demnächst auch noch drüber schreiben. 🙂
      Viele Grüße,
      Idgie

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  1. Frohes Neues!
    Sich zu motivieren, in dem man seinen weg geht, ist großartig!
    Ich glaube nicht an Neujahrsvorsätze, fürchte mich nur davor, dass dann die ersten acht Wochen lauter Vorsatzwütige im Gym die Geräte blockieren, bevor sie wieder glücklich vor dem Fernseher hängen bleiben. 😀
    Denn wenn die Motivation nicht von Innen kommt, sondern einem Datum samt Peer Pressure geschuldet ist … kann das ja nix geben! 🙂

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    1. Dankeschön!
      Genau so ist es bei mir. Das habe ich im letzten halben Jahr deutlich gemerkt. Äußerer Zwang bedrängt mich so sehr, dass es nach hinten losgeht.
      Liebe Grüße,
      Idgie

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