FreiTAGebuch

So langsam nerven mich diese Schwankungen. Nicht die vom Gewicht, eher die das Allgemeinbefinden betreffend. Am letzten Wochenende noch topfit, ich schaffte mehrmals locker über 10000 Schritte, fühle ich mich derzeit wieder wie erschlagen. Ich habe mal spaßeshalber meine Biorhythmuskurve zu Rate gezogen, doch die zeigt genau das Gegenteil an, vom emotionalen Countdown mal abgesehen.

FroheOstern300
Ich hatte ja schon die Vermutung geäußert, dass es am Naschen liegt (obwohl im Moment auch viel privater Stress vorliegt: familiärer Art und die Aktion mit dem Verkauf des von uns gemieteten Hauses – mein Rückzugsort wird dadurch immer wieder von unerwünschten Eindringlichen gestört, die sich nicht damit begnügen, das Wohnzimmer zu sehen).
Inzwischen sind alle Schokoeier pünktlich vor Ostern vertilgt (die meisten leider von mir), nur die Hasen warten noch tapfer im Schrank darauf, Morgen in den Garten zum Versteckspielen zu dürfen. Ja, mein Großer möchte gerne noch Ostereier suchen. Werde nachher auch noch welche färben.

Heute Morgen kam mir der Gedanken, mich doch mal mehr mit Zucker und der Sucht danach zu befassen. Ich vermute ja, dass ich früher, wo ich mich noch recht ungesund ernährt habe, diese Emotionsschwankungen nicht hatte, weil ich an den Zucker und das Fett gewöhnt war. Heute kenne ich auch andere, fittere und gesündere Zeiten und mein Körper hat sich bestimmt erholt gehabt. Und nun schädige ich ihn seit Wochen wieder, allem Wissen zum Trotz. Es ist schon echt ein Kreuz mit mir selbst.

Meine Bewegung war ganz okay, aber auch da wurde ich wieder nachlässig. Im Schnitt lief ich jeden Tag die Knapp-1-km-Runde mit dem Hund, meist ohne Tracker. Oft verlängere ich die Minirunde spontan. Nur meinen Daheim-Sport habe ich nicht absolviert. Meine durchschnittlichen Tages-Schritte belaufen sich derzeit auf 8500 – damit bin ich schon zufrieden. Anvisiert habe ich diesen Monat 7900.

steine-im-flussIch möchte unbedingt wieder in den Fluss kommen. Am liebsten hätte ich gerne einen glatt dahinfließenden ohne Turbulenzen. Aber der Stein, auf dem ich mich anscheinend gerade ausruhe, ist wohl zu bequem. Ich muss den Weg des geringsten Widerstandes verlassen, den Sprung ins Wasser wagen und endlich wieder zu paddeln beginnen, um als Belohnung dann in die konstant weiterfließende Strömung zu gelangen und dem Ziel näher zu kommen.

Ich wünsche euch allen Frohe Ostern und einen fleißigen, gesund-denkenden Osterhasen!

Eure Idgie

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Ein Gedanke zu “FreiTAGebuch

  1. Liebe Idgie, ich glaube die meisten kennen diese Gefühle die du da so treffend beschreibst, ich zumindest kenne sie nur zu gut. Den einen Tag könnte ich Bäume ausreißen und am nächsten hänge ich wieder in den Seilen.
    Womit das zu tun hat Frage ich mich dann auch immer aber eine wirkliche Antwort habe ich noch nicht gefunden.

    Trotz allem geniess die Ostertage, bleib noch ein wenig auf deinem Stein und erhol dich um dann mit neuem Elan weiter zu gehen.

    ein schönes Osterfest für dich und die deinen
    Marion

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