Restart 9/37 ~ Und da sage einer, Sport mache keinen Spaß …

labyrinth

Nun rennt der Bürotag schon wieder im alten Trott, nur in neuen Räumlichkeiten. Es ist schon verrückt, wie eingefahren man nach so vielen Jahren in ein und demselben Gebäude ist, und plötzlich wird alles anderes. Am nervigsten finde ich die ganzen Winkelungen, da verliere ich derzeit noch die Orientierung, wo denn nun welche Himmelrichtung ist. Okay, mein Fenster zeigt nach Norden, aber ich muss ja nur zur Flurtür raus, da habe ich schon einen Winkel, zur nächsten Tür rein, um in die Küche zu gelangen, wieder um die Ecke. Gefühlt bin ich nun geradeaus gegangen, doch beim Blick aus dem Fenster habe ich einen unerwarteten Ausblick.
Naja, das wird noch.

Gestern früh benutzte ich dann das Parkdeck, weil am Montag mein noch im Freien stehendes Auto von der Frühlingssonne schon sooo aufgeheizt war. Natürlich wählte ich einen Parkplatz, der dem Ausgang am nächsten ist. (Ich kann dieses „drei Straßen weiter entfernt parken und sich über die zusätzliche Bewegung freuen“ einfach nicht leiden.) Da ich sehr zeitig zu arbeiten beginne, entdeckte ich keine einzige Menschenseele auf der Parkfläche, der ich einfach auf dem Weg zum Bürogebäude hätte folgen können. Nun gut. Selbst ist die Frau! ParkhausEin halbes Stockwerk unter mir sah ich eine Metallgittertür, die aufs Firmengelände führt, ganz in meiner Nähe eine Tür zu einer offenen Treppe. Zwar irritierte mich das Notausgangschild für eine Millisekunde, doch abhalten ließ ich mich davon nicht. Durch die Tür, die Treppe runter und Kehrtwende zum Tor. Ein kurzes vergebliches Rütteln, ein suchender Blick nach einem Türöffner, hmmm… Also retour aufs Parkdeck und dieses Mal zum gegenüberliegenden Ende. Dort entdeckte ich dann auch einen kleinen einsamen Zugang, so eine schmale Drehkreuztür, in der man selbst mit einer kleinen Umhängetasche schon halb eingequetscht ist. Ich mag diese Durchgänge nicht. Wenn ich da drinnen mal steckenbleibe … Auf jeden Fall war es der richtige Weg, nur mein Parkplatz befand sich jetzt unterm Strich gleich doppelt so weit weg. Naja, da kann ich mich ja über die zusätzlichen Schritte freuen.
Selbst im Gebäude laufe ich nun sehr viel mehr. WC und Küche liegen nicht mehr auf einem Weg, werden also nicht mehr zu einer Kombi-Aktion, und selbst unser Büro ist fast doppelt so lang. Außerdem hab ich täglich zu nutzende Utensilien so aufgestellt, dass ich aufstehen muss. Ich sollte also ab heute regelmäßig mehr Schritte auf dem Zähler haben, wenn ich nach getaner Arbeit heimkomme.
Was mir wirklich fehlt sind die Spiegel auf dem Flur. Und auch im Bad ist die Spiegelfläche kleiner. Ich hätte nie gedacht, dass mir eines Tages mal mein mich verfolgendes Spiegelbild fehlen würden. Ich merke erst jetzt, wie oft ich doch nach rechts oder links gelunzt habe, um mich mit meiner etwas schmaleren Silhouette in der engeren Jeans weiter zu motivieren. Dafür ist der Aufzug für den morgendlichen Check-Up verspiegelt, und eine warmherzige Frauenstimme verkündet jedes Stockwerk. Irgendwie hätte das zu den Glasaufzügen im alten Gebäude eher gepasst.

Ach, abnehmen tue ich ja auch noch. Beinahe vergessen. 😉
Kalorientechnisch hat es gestern genau gepasst, habe zum Schluss eine exakt abgewogene Minischeibe Brot (zum Salat) ergänzt, um die 1600 abzurunden. Mittags war es gut, dass ich bereits das Abendessen eingetragen hatte. So behielt ich den Überblick und konnte mir eine Extraportion gönnen, denn der Appetit war um die Zeit sehr groß.
Sportlich war ich auch, zumindest ein bisschen: 10 Min. Ergometer (Ich habe Sprinteinlagen gemacht und am Ende verabschiedete sich ein Pedal. Das Gewinde muss ausgeleiert sein, ich habs nicht mehr fest bekommen. So ein Mist!) und anschließend Lach-Gymnastik auf dem Bett. Auf dem Boden bekomme ich Probleme mit den Knien, deshalb wähle ich dafür die weichere Unterlage. Eigentlich trainierte ich Bauch, Rücken, Po und Hüfte, aber ich bekam immer wieder Lachanfälle, weil mein Hund auf mir herumturnte, herunterrutschte, mich wieder erklomm, mit mir spielen und mich abschlecken wollte, sich so unter meine Beine legte, dass ich sie nicht mehr ablegen konnte (übrigens eine sehr effektive Trainingsweise …), bis er dann doch genug von meinen ansatzweisen Verrenkungen hatte und sich auf seinen Beobachtungsposten neben mir legte. Da sage noch einer, Sport mache keinen Spaß.


Heutiges Wiegeergebnis: 106,5 kg (= +0,4 kg zum Vortag, Gesamt: -2,5 kg)
Trendgewicht (Libra-App): 107,0 kg (-0.1 kg zum Vortag)
Zielerwartung: 17.06.17 (Ziel 99,9 kg)

Kalorienaufnahme: 1604 kcal
Kalorienverbrauch (Polar-Watch): 2309 kcal plus 66 kcal Sport
Schritte: 8307

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