Da bin ich wieder

Nun habe ich einige Wochen Blog-Pause hinter mir, in denen ich auch mehrere Tage verreist war: Ein Drei-Generationen-Urlaub (mit Mutter, Schwester und Sohn) an der Nordsee – und wir haben uns erstaunlich gut verstanden, sodass wir das nächstes Jahr wiederholen wollen.

Meine Probleme konnte ich noch nicht lösen, aber ich fühle mich etwas besser gewappnet und denke, ich schaffe es, mich davon nicht mehr so sehr aus der Bahn bringen zu lassen. Allerdings kostet es mich trotzdem mehr Kraft, meine Zielwege zu gehen. Umso wichtiger ist es, diese nicht zu steil oder geradlinig zu definieren.

Natürlich habe ich mir viele Gedanken über meinen weiteren Abnehm- und Sport-Weg gemacht. Zwischendrin habe ich sogar Blogbeiträge vorbereitet, die mir dabei halfen, mich zu sortieren. Wenn ich sie jetzt so lese (sie sind noch nicht ganz fertig, aber auch ihr werdet sie noch zu sehen bekommen), wird mir deutlich: Ich will zu viel auf einmal, und genau daran scheitere ich immer wieder. Ich muss lernen, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren, und das nur schrittweise. Leider bin ich sehr sprunghaft, was dabei nicht gerade förderlich ist. Doch ich werde mich weiterhin bemühen, mein Hauptziel zu erreichen: Gesundheit, auch im höheren Alter. Und da ist jeder noch so kleine Schritt besser als gar keiner.

Eben las ich die Überschrift eines Beitrags: „Die 10 besten Ausreden für Sport“. Im selben Moment ging mir durch den Kopf, wie viele Ausreden ich häufig finde (phasenweise auch suche). Für alles Mögliche, das mich auch nur an den Rand der Komfortzone drängt. Und wenn ich mich doch durchringe, aktiv zu werden, dann bin ich jedes Mal zu extrem. Alles oder nichts.

Mir ist klar, dass ich nie einen einfachen, zielorientierten Weg vor mir haben werde, weil ich nicht bereit bin, alles zu geben. Ich möchte auch jetzt leben und genießen, nicht erst in der Zukunft. Um so wichtiger ist es für mich, nur kleine Veränderungen und die dann nacheinander vorzunehmen, denn verändern möchte ich mich schon. Nur eben auf eine Art und Weise, die mich trotzdem genießen lässt und meiner Zufriedenheit förderlich ist.

Blumen-am-WegrandLetzte Woche habe ich mich an meine Ernährungs-Basis (Kalorienbereich, Trinken) gehalten, um endlich mal wieder abzunehmen. Außerdem habe ich als Veränderungsschritt nachmittags (Reminder steht auf 16:20 Uhr) etwas für meinen Körper getan. Überwiegend sportliches Training (Ergometer), aber auch ein Entspannungsteil und langer Spaziergang standen auf meiner Liste. Jetzt habe ich 5 Tage durchgehalten und fühle mich richtig gut. Die Waage zeigte heute 3 Pfund weniger an. Das klingt gut, aber mich ärgert es noch immer, dass ich so viel wieder zugenommen habe und jetzt noch immer daran arbeiten muss. Aber es wird. Ich bin zuversichtlich …

Mal wieder …

Ich berichte hier viel von meinen Plänen, die ich dann häufig nur zum Teil durchhalte. Im vergangenen Jahr (in dem ich ab- und dann wieder zugenommen habe) fühlte ich mich oft schuldig, so als hätte ich euch Märchen erzählt. Ich gebe tolle Ratschläge und schaffe es selbst nicht, sie zu befolgen. Bin zu schwach, zu launisch, was auch immer. Aber es ist, wie es ist. Ich versuche es immer wieder neu, mich zum Gesunden zu verändern – einige Schritte bin ich ja vorangekommen -, selbst wenn ich zwischendurch im Kreis, in Ellipsen oder auch in Vielecken herumrenne. Ich bin keine programmierbare Maschine, sondern nur ein Mensch (mit einer Menge Emotionen, die ich mein Leben lang über Essen kompensiert habe).

„Eine ruhige See hat noch keinen guten Seemann hervorgebracht“. Ein Sprichwort, das mir sehr gefällt. Dann sorge ich jetzt mal dafür, weiter zu schippern und glaube fest daran, eine gute Seefrau zu werden.

Towanda!
Eure Chaos-Idgie

 

PS: Ich möchte mich ganz herzlich für eure Treue und euer Interesse bedanken. Selbst in den 2 Monaten ohne Aktualisierungen hatte ich jede Menge Leser, worüber ich mich total freue. Lieben Dank!!!

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