Selbstdisziplin

Was für ein großes Wort, vor allem, wenn man sie nicht hat: die Selbstdisziplin. Auch mir mangelt es daran, das merke ich immer wieder, wenn ich einer Versuchung nachgebe und dann alle Schuld auf den ach so bösen inneren Schweinehund schiebe, der einfach stärker war als ich. Aber streng genommen, bin ich es ja selbst. Also muss ich meinen inneren Schweinehund bändigen oder zähmen. Leider funktioniert das nicht mit Füttern, denn damit bewirke ich genau das Gegenteil. Oh je, jetzt stelle ich mir gerade einen armen Hund vor, den ich verhungern lassen muss … und das, wo ich Hunde doch so liebe und auch allgemein für den Tierschutz einstehe. Ich muss mir etwas anderes vorstellen, das ich bekämpfe. wolf-62898_640Vielleicht einen Zerberus. Aber dann muss ich an Fluffy von Hagrid denken …

Es gibt eine sehr inspirierende indianische Geschichte dazu. Man muss also nur den richtigen Wolf füttern.

Dann kehre ich das Ganze mal um und suche mir etwas Schönes, das ich füttern will. Wenn ich so darüber nachdenke, sind das eigentlich die Visualisierungen meiner Ziele. Die könnten mir helfen, einer Versuchung zu widerstehen. Also werde ich sie mal genauer definieren und mir bildhaft vorstellen.

Aber zurück zur Selbstdisziplin. Bei myMonk gibt es einen ganz tollen Artikel dazu. Er ist zwar etwas länger, aber es lohnt sich, ihn zu lesen. Ich bin danach zu seinem Beitrag „55 Gewohnheiten glücklicher und erfolgreicher Menschen“ übergegangen und habe mir dort die Punkte, die auf mich zutreffen könnten ausgefiltert und anschließend noch priorisiert. Daraufhin erstellte ich mir Karteikarten für jede Tageszeit auf denen steht, was ich bei mir disziplinieren will. Ich habe gleich versucht, alles durchzuhalten. Ich muss zugeben, ich habe es nicht geschafft. Wahrscheinlich habe ich mir wieder zu viel auf einmal vorgenommen. (Daran muss ich auch noch arbeiten.) Und trotzdem fühle ich mich viel besser als vorgestern oder die Tage zuvor. Allein die Punkte, die ich geschafft habe, haben mich so motiviert, dass ich voller  Optimismus bin, heute mehr durchzuhalten. Übrigens: es dauert durchschnittlich 3 bis 6 Wochen, bis Disziplinierung in Gewohnheit übergeht; dann läuft es wie von selbst. Ich werde es erfahren.

In den nächsten Tagen werde ich auf meine einzelnen Punkte näher eingehen, solange könnt ihr euch ja selbst mal mit dem Artikel von myMonk beschäftigen und über euch nachdenken. Mir hat das schon eine Menge gebracht, denn das Sich-Ändern-Wollen beginnt im Kopf.

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