Unterbewusstsein

Wenn das Unterbewusstsein nicht mitspielt, wird man eine Ernährungsumstellung oder Diät wohl kaum durchhalten. Überhaupt ist jede Änderung von Gewohnheiten zum Scheitern verurteilt, solange man sie nicht absolut erreichen will.

Das Unterbewusstsein speichert nicht nur Erinnerungen sondern auch alle Erfahrungen, die das bewusste Denken nicht einmal wahrnimmt oder als nicht erinnerungswürdig einstuft. Das Bewusstsein muss selektieren, da wir sonst gar nicht funktionieren könnten, bei all dem Input, dem wir ständig ausgesetzt sind.

Das Autofahren zum Beispiel läuft überwiegend unbewusst ab, manchmal wissen wir ja gar nicht, wie wir von A nach B gekommen sind, weil wir den Weg täglich fahren.

Da das Unterbewusstsein alles speichert, lagern dort natürlich auch unsere negativen Erinnerungen und steuern uns latent. Besonders die negativen “Programmierungen”aus der Kindheit sind hier die Herausforderung.

Und wie steuert man sein Unterbewusstsein? 

Mit positiver Vorstellungskraft, vereinfacht gesagt. Empfohlen wird hierzu, sich zunächst zu entspannen und in einen ausgeglichenen Zustand zu versetzen. Dann sollte man mit der Visualisierung beginnen.

yoga-657055_960_720Das Unterbewusstsein kann nicht zwischen Realität und Imagination unterscheiden, und je intensiver man sich sein Ziel oder den Weg dorthin vorstellt, desto besser wird es gespeichert. Also nicht nur das Bild, sondern auch Töne, Gerüche, Bewegungen visualisieren, und sich einfach wohl fühlen dabei. Bei mehrfacher Wiederholung hält das Unterbewusstsein diese Visualisierung für wirklich und steuert einen dann automatisch in die richtige Richtung. Beim Abnehmwunsch kann sich das sehr unterstützend auf das Durchhaltevermögen auswirken. Beim Einkaufen greift man dann nicht mehr unbewusst zu den falschen Nahrungsmitteln, und die fettige Wurst oder der sahnige Joghurt der anderen Familienmitglieder, die einen beim Blick in den Kühlschrank verführen wollen, haben keine Chance mehr.