Gedanken zur Zufriedenheit

„Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit“

von S. Kierkegaard (Philosoph, Essayist, Theologe und Schriftsteller, gest. 1855)

Auch ich bin ein Opfer des Vergleichens. Davon verabschiede ich mich gerade ganz bewusst. Und weil es nicht so einfach ist, habe ich z.B. meinen Bekanntenkreis auf Facebook ent-abonniert. Im Alltag bemühe ich mich um Toleranz und Akzeptanz ohne Bewertung. Ich mache mir immer wieder deutlich, was mir tatsächlich wichtig ist und wie gut ich für mich selbst bin. Ich muss mich gar nicht vergleichen, denn ich bin nicht die anderen, und was die anderen von mir halten, kann mir völlig egal sein. Das sage ich mir regelmäßig und ich fühle mich schon viel zufriedener.

 „Müde macht nur die Arbeit, die wir liegen lassen, nicht jene, die wir tun.“

von Marie von Ebener-Eschenbach (Schriftstellerin, gest. 1916) 

Arbeit, die ich vor mir herschiebe, belastet mein Gemüt in der Tat. Ständig muss ich daran denken, was ich noch zu tun habe. Aber wenn alles erledigt ist, dann fühle ich mich sehr zufrieden und kann die Zeit, in der ich andere Dinge tue, richtig genießen. Nichts klopft im Hinterkopf an, um ermahnend an das zu erinnern, was ja noch unerledigt ist.

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