Schlagwort-Archive: Leben

FreiTAGebuch

Raus aus dem Trott

Zuhause zu sein, bedeutet mir sehr viel. Ich bin gern daheim, mache es mir dort gemütlich und genieße es. Ein Stubenhocker bin ich, wie schon meine Eltern immer sagten. Sie wollten mich damit provozieren, damit ich mehr raus gehe, doch sie schafften es nicht. Zudem war meine Mutter immer das absolut unpassende Vorbild, blieb sie selbst doch auch am liebsten daheim. Vielleicht basiert meine Stubenhocker-Vorliebe auch ursprünglich auf den schon immer zu vielen Pfunden, aber die Ursache ist eigentlich egal. Ich mag es halt, in meinen vier Wänden (und dem Garten) zu sein.

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Chaos oder Vielfalt?

Wenn ich Auto fahre hänge ich meistens meinen Gedanken nach. Ohne musikalischen Hintergrund werden daraus manchmal düstere Szenarien, geprägt von Unzufriedenheit und mangelnder Zuversicht. Doch mit Musik fließt alles in mir viel geschmeidiger dahin, und ich glaube, ich bin eher ich selbst. Der Optimist in mir schwebt mit den Tönen, in diesen Momenten scheint alles möglich zu sein. Ich muss nur die entsprechenden Wege einschlagen. Ich fühle mich dann dem Lied „Wenn sie tanzt“ sehr verbunden …

„Dann geht sie barfuß durch New York, trampt alleine durch Alaska, springt vor Bali über Bord und taucht durch das blaue Wasser.“

… nur dass ich das eine oder andere nicht nur träumen möchte.

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FreiTAGebuch

Meine Woche

So schnell vergeht eine Woche … und nur 200 g weniger auf der Waage. Aber ich weiß, woran es liegt: Zu oft genascht bei leckeren Keksen im Büro; zu fettreich und zu viel gegessen am Abend; zu viel Brot und zu wenig Gemüse/Obst.
So richtig bewegungsfreudig war ich auch noch nicht. Ich hasse dieses kalte und windige Wetter, und auch unser Vierbeiner möchte kaum vor die Tür. Da zeigen sich Felicitas und ich nur zu gerne solidarisch. Aber dank meiner erfolgreichen Bemühungen mit mir selbst zufriedener zu sein, belastet mich mein langsames „an Fahrt gewinnen“ nicht wirklich. Es geht voran, das reicht mir im Moment.

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Wie geht’s weiter?

Nach meiner kleinen Auszeit bin ich nun dabei, einen neuen Weg für mich zu finden. Einen Weg, der nicht mehr nur meine körperliche Veränderung beinhaltet.

Im Prinzip kann man ganz einfach sagen: Ich möchte mich noch mehr vom „Nur-Funktionieren“ zum „echten Leben“ entwickeln. So war auch mein ursprünglicher Ansatz, als ich mit diesem Blog begann, doch zunächst stand das Abnehmen für mich an erster Stelle. Hier habe ich den halben Weg geschafft und obwohl die Pfunde jetzt sehr viel langsamer verschwinden, werde ich mich mehr auf andere Dinge konzentrieren. Dann spielen mir die abnehm-technischen Durststrecken auch nicht mehr so übel mit, die zwar leise aber auch nachdrücklich „Gib‘ doch auf!“ raunen.

„Nein! Aufgeben werde ich nicht!“

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Life is a Lemon

background-1239034_960_720Ich muss heute mal ein bisschen jammern …

Da geht man mal extra früh ins Bett, um das Schlafdefizit der beiden vorangegangenen Nächte auszugleichen und in der Hoffnung nach dem Aufstehen wirklich fit zu sein, und dann klingelt mitten in der Nacht, eineinhalb Stunden bevor der Wecker seiner Pflicht nach kommt, das Telefon. Drei Mal. Zu oft, um nicht aufzuwachen und zu wenig, um es rechtzeitig zum Gerät zu schaffen. Rufnummer natürlich unterdrückt. Aber so weiß ich wenigstens, dass es nicht meine allein lebende Mutter war.

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Gefangene des eigenen Lebens?

Suche nach dem Glück

Gestern beim Feld-Spaziergang versuchte ich herauszufinden, was ich denn nun wirklich tun möchte, was mich glücklich und zufrieden macht. Damit beschäftige ich mich ja schon eine ganze Weile, aber so richtig voran komme ich nicht.

Ich wünsche mir die Zuversicht und die noch so freien Gedanken meiner jungen Jahre zurück, doch diese Stimmung kann man nicht so einfach wiederbeleben. Ich will nicht den alten Zeiten nachtrauern, im Gegenteil, ich versuche herauszufinden, was mir, und nur mir (im Moment muss ich egoistisch sein), jetzt und Morgen gut tun kann und für mein Leben wichtig ist.

Träume der Kindheit

Bei der Suche nach Tipps im Internet las ich mich durch viele Beiträge. Hängen blieb die Frage: „Über was würde mein kindliches Ich sich aufregen, wenn es mich heute sehen würde?“

Nicht leicht zu beantworten.

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Wenn nicht jetzt, wann dann?

In den Ferien: Obwohl der halbwüchsige Sohn es hasst, mit der Mutter Einkaufen zu gehen, begleitet er sie. Hinterher sagt er: „War schon cool, mal wieder andere Menschen zu sehen, nach fünf Tagen im Bett und vor dem PC.“

Was können wir daraus lernen? Dass unserer Teenager zu viel Zeit vor dem PC verbringen? Dass sie zu faul sind? Ja, aber viel wichtiger finde ich eine andere Betrachtung dieses jugendlichen Chillens: Sie genießen das Leben, den Tag, die Stunde, die Minute. Und das sollten wir alle viel öfter machen. Natürlich können wir Erwachsenen uns nur selten solch extreme Auszeiten nehmen, aber wir könnten öfter auf unsere eigenen Bedürfnisse hören und sollten öfter darüber nachdenken, was wirklich wichtig ist und was uns von außen als Werte eingeredet wird.

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